Neueste Nachrichten
Die "Braut" der Submission in Reisbach kommt von der WBV Vilshofen-Griesbach
Nach Bekanntgabe der Versteigerungsergebnisse am Freitag, den 14.02.2025, stellte sich heraus, dass der teuerste Stamm der Submission einem Waldbesitzer unserer WBV gehörte.Es handelt sich um eine Eiche mit einem Volumen von 3,57 Festmetern. Diese wurde zu einem Festmeterpreis von 1.466 Euro verkauft. Der Stamm brachte somit über 5.200 Euro ein.
Herzlichen Glückwunsch an den Waldbesitzer!!

Zum Verkauf kamen insgesamt 403 Stämme mit einem Volumen von rund 540 Festmeter (fm). Das waren ca. 70 Festmeter weniger als im Vorjahr. Die Stämme waren von mittlerer bis guter Qualität. Den größten Teil des Angebots nahmen mit knapp 420 Festmetern die Eichen ein. Die Beliebtheit der Eiche ist ungebrochen.
Enttäuschend, wie auch schon in den vergangenen Jahren, sind die erzielten Verkaufspreise bei allen anderen Baumarten außer der Eiche.
Die Holzmenge verteilte sich auf 13 verschiedene Holzarten. Die Hauptbaumart und das Zugpferd der Submission, die Eiche, wurde zum Durchschnittspreis von 392€/fm verkauft. Das sind 20 Euro mehr als im Vorjahr. Des Weiteren konnten folgende Durchschnittspreise erzielt werden: Roteiche 100€/fm, Spitzahorn 80€/fm, Bergahorn 203€/fm, Ulme 277 €/fm, Kirsche 122€/fm, Nuss 290 €/fm, Buche 93 €/fm, Birke 80 €/fm, Esche 141 €/fm, Erle 88 €/fm, Apfel 137 €/fm und Birne 732 €/fm.
Wald & Klima: Online-Infoabend für Waldbesitzende am 20. März 2025
- Wald & Klima: Online-Infoabend für Waldbesitzende am 20. März 2025 19:00 Uhr bis 21:00 Uhr
Zielgruppe: Waldbesitzende, Interessierte und Forstleute
Dr. Tobias Mette und Dr. Christian Kölling beschäftigen sich schon lange mit dem Thema „Wälder im Klimawandel“.
Am Veranstaltungsabend werden sie die gebündelten Ergebnisse aus zwanzig Jahren Forschung und Praxis vorstellen und ihre Beobachtungen und Empfehlungen für eine zukunftsfähige Waldbewirtschaftung präsentieren.
Sichern Sie sich Ihren Platz auf der Homepage Ihres Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forstenoder direkt hier!
Anmeldung unter:
Pressemitteilung des Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie:
Aiwanger: "Wir fordern ein klares Bekenntnis der künftigen Bundesregierung für den Einsatz der nachhaltigen Holzenergie"
Bundeswaldinventur
Pressemitteilung des Bayerischen Waldbesitzerverbandes
Bundeswaldinventur bestätigt gute Arbeit des Waldbesitzes
für Bayerns Wälder
Waldwirtschaft und Holznutzung sind die Antwort für stabile Wälder
„Wir sind durch die Ergebnisse der Bundeswaldinventur für Bayern voll und ganz bestätigt. Aktive Waldbewirtschaftung schafft Artenvielfalt und gesunde Mischwälder und produziert den wertvollen Rohstoff Holz“, so Bernhard Breitsameter, Präsident des Bayerischen Waldbesitzerverbandes in einer ersten Reaktion auf die Ergebnisse der BWI IV. Die Bundeswaldinventur ist eine im 10-jährigen Turnus stattfindende Inventur der Wälder in Deutschland. Seit der letzten BWI III hat der Holzvorrat in Bayerns Wäldern von 0,99 Mrd. m³ auf 1,01 Mrd. m³ weiter zugenommen. Aufgrund der starken Dürre- und Käferjahre, die große Mengen wertvollen Holzes gekostet haben, ist dies ein Beleg für die weiter konsequent nachhaltige Bewirtschaftung der Wälder in Bayern. Der Holzvorrat ist weiter an gewachsen. Das hört sich gut an, ist aber auch ein Zeichen für ein nicht genutztes Rohstoffpotential. „Unsere Wälder werden immer älter – das macht sie instabil und damit auch anfällig für verschiedene Kalamitäten wie Dürre, Stürme und Schadorganismen, namentlich den Borkenkäfer bei der Fichte“, so Präsident Breitsameter. Der Wald behält und beweist auch weiterhin seine überragende Klimaschutzfunktion. Die Forstwirtschaft ist der einzige Wirtschaftssektor der CO2 in großem Maßstab bindet - bis zu 8 Tonnen pro Jahr und Hektar. Wichtig für den Klimaschutz ist nicht allein die Höhe der Kohlenstoffvorräte – sprich der Waldspeicher. Entscheidend ist die Senkenleistung des Waldes, also die Fähigkeit CO2 zu binden und durch Holznutzung klimaschädliche Energieträger und Baumaterialien zu ersetzen. Nur durch die Absenkung der vielerorts deutlich zu hohen Holzvorräte kann der Wald auch zukünftig als Kohlenstoffsenke wirken. Denn jüngere Wälder mit niedrigeren Vorräten leisten einen höheren Zuwachs, sind in der Regel stabiler und binden vor allem pro Hektar mehr CO2 als ältere Wälder.“ Durch den Anstieg der Mischwälder, also Baumbestände aus mindestens zwei botanischen
Gattungen, von 85% auf 86,5% sieht der Verband die Forstpolitik in Bayern auf dem richtigen Weg. Der Waldumbau läuft – und das bereits seit Jahrzehnten.
Der Laubholzanteil in Bayern ist von 35,7% auf 38,4% gestiegen. Insbesondere bestätigt sich das behutsame Vorgehen im Waldumbau. Unter den schwierigen Bedingungen der letzten Jahre, wie Trockenheit, Stürme und Käfer, muss dies besonders sachkundig und sorgsam geschehen. Bei einem grundsätzlichen Verständnis für die positiven Effekte von Totholz im Zusammenhang mit der Biodiversität, sieht der Waldbesitzerverband das starke Anwachsen der Totholzvorräte auf der Fläche auch mit Sorge. Die Totholzvorräte sind um über 30% auf rund 29,9 m³/ha angewachsen. Damit verbunden ist leider auch eine konkrete Gefahr für Leib und Leben bei der Waldarbeit, sowie für Waldbesucher und Erholungssuchende. Gleichzeitig kann auch das Risiko für Waldbrände steigen. „Die Forstpolitik in Bayern und dem Bund greift und hat sich unter dem geltenden Bundeswaldgesetz bewährt. Ein neues Waldgesetz würgt den durch die BWI IV belegten positiven Trend ab. Das Vorhaben ist unverzüglich einzustellen“, so Präsident Breitsameter. „Und,“ so der Präsident weiter „kommt ein neues Waldgesetz, werden im ländlichen Raum keine Waldbesitzer mehr bereit sein, nur daran zu denken, die Ampel zu wählen. Sie haben es mit der Bundeswaldinventur schwarz auf weiß, dass aktive Waldbewirtschaftung und Holznutzung die Wälder stabilisieren.“
Seite 4 von 7